Liebe Gemeinde,
In meinem letzten Bericht habe ich des öfteren den Ausdruck „bewegte Zeiten“ verwendet. In den vergangenen Monaten hat sich eigentlich nicht mehr viel bewegt. Wir feiern unsere Gottesdienste nach dem Hygienekonzept: mit Abstand, Mundnasenschutz (seit kurzem sind nur noch FFP2-Masken erlaubt), Händehygiene und sind still beim Singen.
Unter diesen Bedingungen haben wir auch Weihnachten gefeiert. Das hat nochmals Einiges an Arbeit, Organisation und Mithilfe verlangt. Allen, die dabei „hingelangt“ haben, sprechen wir an dieser Stelle unseren herzlichen Dank aus. Ein großes Dankeschön gilt natürlich auch der Familie Schachner, die uns ihre Reithalle für „Weihnachten im Stall“ zur Verfügung gestellt und auch bei der Organisation, Auf- und Abbau uns unterstützt hat.
In unseren Sitzungen, die alle als Videokonferenz stattgefunden haben, haben wir uns hauptsächlich mit „Routinethemen“ befasst. Wir haben unter anderem die Jahresabschlüsse für 2017 und 2018 beschlossen. Keine Routine waren die Sanierungsarbeiten in den Kellerräumen, die wir beschließen und begleiten mussten. Auch hier haben Menschen aus der Gemeinde und Kirchenvorstand tatkräftig geholfen. Auch hier nochmals: „Dankeschön!“.
Trotz der ruhigen Zeiten müssen wir vorausblicken Es führt kein Weg daran vorbei. Die Finanzplanung für 2021 hat der Kirchenvorstand beschlossen. Wir können Geld in unsere Rücklagen „einzahlen“. Finanziell ist die Lage ausgeglichen. An dieser Stelle will ich noch auf den Spendenstand für unsere Renovierungsarbeiten hinweisen. Lesen Sie dazu den Beitrag auf Seite 6 und 7.
Unser Umweltteam ist zusammengeschrumpft, nachdem einige Mitglieder aus Altersgründen, wegen Studium und Schule usw. nicht mehr aktiv sein können. Hier brauchen wir Verstärkung! Ich weiß, dass die Tatsache, dass es hier geschrieben steht, nicht viel bringt. Wenn Sie sich aber angesprochen fühlen, zögern Sie nicht und melden Sie sich bei uns. Ansonsten werden wir so frech sein und Sie oder dich ansprechen. Nur dafür haben wir in diesen eher unbewegten Zeiten fast keine Gelegenheit.
Es ist in letzter Zeit still in den Gottesdiensten. Wir dürfen als Gemeinde nicht singen, nur die Gebete und das Glaubensbekenntnis sprechen. Dass es nicht gar so still bleibt, dafür tun wir etwas, haben schon etwas getan. In manchen Gottesdiensten haben Sie es schon miterleben können. Es erklingt Musik oder Gesang von der Empore! Aus der Gemeinde haben wir ein Gesangsquintett und als Trompeter Hartmut Eger, der mit Werner Renner an der Orgel im Gottesdienst spielt. Das „Musikteam“ hat noch einiges in petto. Lassen Sie sich überraschen. Vielleicht ist das auch ein Grund unsere Gottesdienste und Andachten zu besuchen. Wir haben feststellen müssen, dass manche Menschen uns „abgehen“, die wir sonst beim Gottesdienst oder beim Kirchenkaffee danach getroffen haben. Aber wir verstehen, dass manche das Risiko scheuen. Es sei aber gesagt, dass uns bislang keine Ansteckung bei einem unserer Gottesdienste bekannt ist. Soviel für diesmal.
Hans Bruijnen, Vertrauensmann